Infoveranstaltung zur alternativen zellbasierten Fleischproduktion

Wie sieht die Zukunft des Schweinefleischverzehrs aus?

1995 lag der Schweinefleischverzehr pro Kopf bei ca. 40 kg im Jahr, jetzt sind wir nur noch bei 30 kg. Neben veränderten Ernährungs- und Kochgewohnheiten sind es Argumente bezüglich des Haltens und Tötens von Tieren, die die Menschen davon abhalten, Fleisch zu essen.

Jede*r Schweinehalter*in hat irgendwo schon mal etwas von „Kunstfleisch“ gehört und mit großer Wahrscheinlichkeit gedacht „ohne mich!“ Landwirtschaft steht für eine natürliche Produktion und oft für Tradition, da passt künstliches Fleisch nicht hin. Oder doch?

Sicher ist, dass an der Produktion von Kunstfleisch weltweit geforscht wird und dies eine potenzielle Konkurrenz zur bisherigen Schweinefleischerzeugung darstellt.

Interessante Ansätze bietet ein Hamburger Startup, das sich derzeit in der konzeptionellen Phase befindet. Es möchte die zellbasierte Fleischproduktion dezentral, regional und integriert mit und auf ferkelerzeugenden Betrieben auf die Füße stellen. Insbesondere braucht es in regelmäßigen Abständen die Nabelschnüre der Ferkel, auf Basis deren Stammzellen die Zellvermehrung völlig ohne Eingriffe am Tier stattfinden soll.

Für landwirtschaftliche Betriebe ist es wichtig, Entwicklungen zu kennen und beurteilen zu können. Deshalb haben wir Dr. Alexander Heuer und Lars Krüger von der Firma Roland Berger gebeten, am 12.Mai 2022, 9 Uhr das Konzept vorzustellen und rund um das Thema zu informieren.

Wenn Sie Ihre Teilnahme absehen können, melden Sie sich gerne bei Karin Zimmermann: K.Zimmermann@bvsh.net vom BV-SH an.

Einladung

Die Veranstaltung ist beendet.

Datum

Mai 12 2022
Vorbei!

Uhrzeit

09:00

Veranstaltungsort

Detlef-Struve-Haus, Saal Schleswig
Grüner Kamp 19-21, 24768 Rendsburg